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steht für …

  • Arbeitstrainingsmaßnahmen
  • eine lernende Dienstleistungseinrichtung
  • Vorbereitung auf das Leben als Erwachsener 
  • Förderung individueller Kompetenzen und persönlicher Selbsteinschätzung
  • Selbstverwirklichung in sozialer Integration
  • ein komplexes, mit außerschulischen Partnern vernetztes System (Lebenshilfe, Integrationsfachdienst, Agentur für Arbeit, Arbeitgeber)
  • vertrauensvolle Partnerschaft

Unsere Aufgabe … 

ist die Begleitung der Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, mit dem Ziel der größtmöglichen Selbständigkeit in verschiedenen Lebensbereichen 

Dieser Planungsprozess baut auf dem Prinzip der Mitsprache und Mitwirkung aller Partner auf und lässt die Lehrkraft zum Moderator von kooperativen Lernprozessen werden.

 

Unser Motto: 

>> Kein Abschluss ohne Anschluss <<

 

Unsere Schüler und Schülerinnen:

  • sind 15 bis 16 Jahre alt und haben mindestens 9 Schulbesuchsjahre absolviert.
  • sind im Prozess des Erwachsenwerdens und festigen ihre Identität. 
  • sind junge Erwachsene, die Verantwortung in Schule und Gesellschaft übernehmen. 
  • sind Jugendliche, die sich auf die Berufs- und Arbeitswelt vorbereiten.

 

Allgemeine Ziele der BSS 

Die Schüler/-innen lernen …

  • die Anwendung und Vertiefung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in größeren lebensweltorientierten Themenfeldern. 
  • sich in arbeitsteilige, produktorientierte Abläufe einzubringen. 
  • arbeitsrelevante Kompetenzen, Fertigkeiten sowie soziale Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen zu vertiefen. 
  • dass die Personenbezogenheit zugunsten zunehmender Sach- und Produktorientierung aufgelöst wird. 
  • die Akzeptanz von Flexibilität in der Tagesstruktur, der Gruppensituation und bei Arbeitsaufträgen.
  • die aktive Beteiligung und Einbeziehung in die Planung und Gestaltung des Unterrichts. Vorhandene Interessen werden aufgegriffen und kanalisiert.

Oberste Zielsetzung für jede/n einzelnen Schüler/in ist die Vorbereitung auf ein möglichst selbständig und selbstverantwortlich geführtes Leben als Erwachsener im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe. 

Hierbei kommen wir von unserem Menschenbild her immer öfter an Grenzen. Wir müssen uns entscheiden ob wir den gesellschaftlichen Erwartungen im Sinne von Verwertbarkeit von Leistung zuarbeiten oder aber das „Wohlfühlen“ in den Vordergrund stellen. Letzteres kann bedeuten die Schulzeit so weit als möglich auszudehnen und angenehm zu gestalten. „Verwertbarkeit“ wiederum heißt, dass das Maß der späteren Anerkennung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich aus der Arbeit, aus ihrer Leistung, ergibt. Wir sprechen dann von einer perspektivischen Inklusion. Hier einen passenden Kompromiss zu erarbeiten stellt uns tagtäglich vor eine Herausforderung

 

Rahmen:

Die Schüler/innen bleiben in der Regel 3 Jahre in der BSS. Es gibt die Möglichkeit bei Bedarf diese Zeit zu verlängern. Die BSS ist komplett ausgegliedert in einem Bildungshaus in der Nähe des Bahnhofs und Busbahnhofs. Dadurch sind wir sehr verkehrsgünstig gelegen und leicht erreichbar, so dass das Ziel „Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs“ immer häufiger erarbeitet werden kann. Die Schüler/innen kommen fast alle mit dem ÖPNV zur Schule. Dies muss umfassend trainiert werden.

Sie finden uns in der Freiburger Straße 6, in 77652 Offenburg

Tel.: 0781 28416530
Fax: 0781 28416539

berufsschulstufe@hansjakob-schule.de

 

 

Unterricht

Auf Grund der Bedeutung realistischer beruflicher Lernerfahrungen haben Arbeitsprojekte und Praktika in Betrieben auf dem ersten Arbeitsmarkt und in der Werkstatt für behinderte Menschen zur Förderung von Schlüsselqualifikationen besonderes Gewicht (Fleiß, Pünktlichkeit, Ausdauer, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit)

Wir suchen u. a. Aufträge im Dienstleistungsbereich (auch für unsere Juniorfirma DUO), sowie Betriebe, die bereit sind, Praktikumsplätze für unterschiedliche Zeiträume zur Verfügung zu stellen, um unseren Schülern ein Bild von den Anforderungen der Arbeitswelt zu ermöglichen, ihre persönliche Selbsteinschätzung weiterzuentwickeln und sie qualifiziert auf eine Arbeitstätigkeit vorzubereiten.

Darüber hinaus ergänzen wichtige Themenfelder des Erwachsenenlebens das Bildungsangebot, um eine möglichst selbständige Lebensführung zu ermöglichen.

Die Module Selbstversorgung, Wohnen, Freizeitgestaltung, Mobilität, Sozialverhalten und Kommunikation, Partnerschaft und Sexualität stehen gleichberechtigt neben der beruflichen Orientierung auf dem Programm.

Grundlage des Unterrichts ist eine erwachsenengemäße Pädagogik, die den Umgang mit den Schülern/innen prägt.