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1. Die BVE

Die Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) möchte junge Menschen aus der Berufsschulstufe SBBZ mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, und Abgänger SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen, auf eine Anlerntätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten.

Im Vordergrund stehen die Vorbereitung einer Anlerntätigkeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, und der Übergang in die KoBV (Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt).

Berufs-
Arbeit - Betrieb - Zukunft - Erleben der Arbeitswelt in Praktika - Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft

Vorbereitende-
Qualifizieren - befähigen - Talente entdecken - Kompetenzen erfahren - Weiterentwicklung - Reflexion der Arbeitswelt

Einrichtung
Schulen -  Zeit und Raum für die individuelle Entwicklung - Fachkräfte - Netzwerk und Kooperation - Ressourcen - zentrale Lage - kurze Wege

Sie finden uns in der Freiburger Straße 6, in 77652 Offenburg

Tel.: 0781 28416535, -36
Fax: 0781 28416539

bve@hansjakob-schule.de

2. Zielgruppen

Schülerinnen und Schüler, die durch den ganzheitlich-integralen Ansatz (Berufliche Eingliederung /Soziale Eingliederung/ Persönlichkeitsbildung) zur Arbeits- und Sozialreife geführt werden können.

  • Abgänger/innen der Berufsschulstufe SBBZ mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  • Abgänger/innen der 9. Klasse SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen
  • Abgänger/innen bzw. Abbrecher/innen des BVJ oder Sonder-BVJ
  • Sonstige Schüler/innen, die keine Ausbildungsreife erlangen können
 

3. Ziele

Berufliche und soziale Eingliederung von Menschen mit besonderen Förderbedürfnissen im Übergang Schule – Beruf durch:

  • einen ganzheitlichen Ansatz und die Schaffung entsprechender Begleitstrukturen
  • enge Kooperation mit den beteiligten Schulen, mit dem IFD und den außerschulischen Partnern (Eltern, Betriebe, Eingliederungshilfe, Agentur f. Arbeit, anderen Einrichtungen)
  • Ermöglichung einer weitgehend selbständigen Lebensführung
  • Arbeitsprojekte und Betriebspraktika
  • Die Entwicklung von Akzeptanz und Teilhabe

4. Allgemeine Ausnahmevoraussetzung

Schülerinnen und Schüler einer BVE sind junge Menschen mit einer wesentlichen Behinderung.

Dazu zählen:

  • Schülerinnen und Schüler des SBBZ mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, nach mindestens einem Jahr in der Berufsschulstufe.
  • Schülerinnen und Schüler nach der Klasse 9 des SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen , bei denen im Laufe der Schulzeit klar wird, dass sie den Anforderungen einer beruflichen Ausbildung voraussichtlich nicht gewachsen sein werden, und dadurch auf Unterstützungen nach der Behindertengesetzgebung angewiesen sind.
  • Schüler/innen aus dem Sonder-BVJ oder vergleichbaren Einrichtungen die dort keine Ausbildungsreife erlangen konnten und eine wesentliche Behinderung aufweisen. Die abgebende Schule hält eine Arbeitsplatzreife mit entsprechender Förderung für möglich.

Diese Schülergruppen sollen jedoch Fähigkeiten und Potentiale erkennen lassen, die für eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt notwendig sind. 

Um die Unterstützungsleistungen nach der Behindertengesetzgebung in Anspruch zu nehmen, sollte/kann rechtzeitig vor Eintritt in die BVE der Schwerbehindertenausweis beantragt werden. 

 

4.1 Direkte Aufnahmevoraussetzungen

Mindestalter 16 Jahre

Erste Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Berufswegekonferenz

Mobilität mit individuellen oder öffentlichen Verkehrsmitteln (Fähigkeit sich eigenständig                                                             im Berufsverkehr zu bewegen)

Soziale Kompetenzen

Eigenmotivation:

  • „Ich will arbeiten“
  • Erste Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (begleitet/ausgewertet durch die Schule und IFD)
  • Erweiterbare Schlüsselqualifikationen wie: Selbständigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität et. 

Für die Aufnahme ist eine Bewerbung notwendig.

Nach der Aufnahme durchläuft der/die Teilnehmer/in eine 6-monatige Probephase. Während der Probephase kann die Rückführung an die abgebende Einrichtung oder an eine andere Institution möglich sein.

Abschluss und Einhalten des BVE-Vertrags.

 

5. Aufnahmeverfahren

Erste Kontaktaufnahme (Informationen einholen/ Besichtigungstermin) mit der BVE Ortenaukreis jeder Zeit möglich.

 

Bis Ende Dezember/Januar

Berufswegekonferenzen an den Schulen, Meldung der Bewerber an die BVE Ortenaukreis.

 

Erforderliche Unterlagen:

  • Schulisches Empfehlungsschreiben mit Kontaktdaten
  • Kompetenzinventar (Beurteilungsbogen BWK) 
  • Schriftliche Bewerbung der Teilnehmer/innen mit einem Lebenslauf
  • letztes Zeugnis
  • Protokoll der letzten Berufswegekonferenz
  • Aufnahmeantrag BVE Ortenaukreis

 

Ab Januar/Februar/März/April

Erste Gesprächsrunde mit allen Beteiligten (interessierte/r Schüler/in, Eltern, abgebende Schule, IFD, BVE).

Die Bewerber/innen erhalten eine schriftliche Einladung zu einer Hospitationswoche in der BVE. Die abgebende Schule erhält die Einladung zur Kenntnis.

Durchführung der Probebesuche der gemeldeten Schüler/innen in der BVE.

Zweite Gesprächsrunde mit allen Beteiligten, direkt im Anschluss nach der Hospitationswoche.

 

Ab März/April/Mai

Aufnahmeentscheidung durch die BVE Ortenaukreis – schriftliche Zu-/Absage durch die Schulleitung der Hansjakob-Schule Offenburg.

Übergabegespräch mit der abgebenden Schule / Schüler/in / IFD / Eingliederungshilfe /Eltern/rechtliche Betreuung.

 

Ab Mai

Schulleitung erteilt schriftliche Zu-/Absage für kommendes Schuljahr.

 

ganzjährig 

In Ausnahmefällen auch Quereinstieg möglich.

 

6. erforderliche Bewerbungsunterlagen

 

  • Bewerbungsschreiben 
  • Lebenslauf mit Foto
  • Aufnahmeantrag BVE Ortenaukreis
  • Kompetenzanalyse 
  • Protokoll der letzten Berufswegekonferenz
  • Schulisches Empfehlungsschreiben mit Kontaktdaten
  • letztes Zeugnis
  • ggf. Kopie des Schwerbehindertenausweis
  • Probewoche/Hospitation

 

Schwerbehindertenausweis aus Sicht der Vermittlung:

  • Erhöhter Eingliederungsschutz  
  • Längere Laufzeit der Förderung  
  • Langfristige Förderung durch KVJS-Integrationsamt  
  • Mögliche Förderung durch Eingliederungshilfe  
  • Nachbetreuung durch IFD

 

Alle Informationen nochmals im Überlick inklusive dem Fachkonzept finden Sie hier:

Konzept_BVE_Ortenaukreis_September_2016.pdf [pdf, 174kB]